Viele Frauen leiden unter Regelschmerzen oder Menstruationsbeschwerden. Normalerweise beginnen diese Schmerzen am ersten Tag der Periode und lassen nach 1 oder 2 Tagen nach. Die meisten Frauen leiden unter Schmerzen im Unterbauch und Rücken. In seltenen Fällen verursachen die Regelschmerzen auch Schmerzen in den Beinen. Wenn Ihr Alltag durch Regelschmerzen zur Last wird, kann ein nicht-steroidales, entzündungshemmendes Schmerzmittel helfen, Ihre Schmerzen zu lindern und Ihre Menstruation zu erleichtern.
Regelschmerzen werden durch Kontraktionen der Gebärmutter verursacht. Diese Kontraktionen treten zu Beginn Ihrer Periode auf, wenn sich die Schleimhaut aus der Gebärmutter löst. Dies ist ein natürlicher Teil des Menstruationszyklus.
Bei den Kontraktionen der Gebärmutterwand ziehen sich auch die Blutgefäße in der Umgebung Ihrer Gebärmutter zusammen. Dadurch wird vorübergehend die Blut- und Sauerstoffzufuhr zu Ihrer Gebärmutter unterbrochen, wodurch Schmerzen entstehen.
Sollten Sie plötzlich deutlich heftigere Regelschmerzen als üblich empfinden, kann das ein Hinweis auf andere Beschwerden sein. Bitte kontaktieren Sie in diesem Fall Ihren Arzt, um sicher zu stellen, dass Sie nicht unter anderen Beschwerden wie Endometriose oder einer entzündlichen Beckenerkrankung leiden.
So reduzieren Sie Regelschmerzen
Gegen Regelschmerzen wird am häufigsten die Antibabypille eingenommen. Die Pille beugt nicht nur Schwangerschaften vor, sondern hat bei Frauen auch eine schmerzlindernde Wirkung. Weitere Informationen zu allen Antibabypillen im Angebot von Medix24 finden Sie hier.
Sie können Regelschmerzen auch selbst behandeln, indem Sie Schmerzmittel einnehmen. Paracetamol ist in verschiedenen Geschäften erhältlich; Studien zeigen allerdings, dass das Mittel nicht so wirksam ist wie nicht-steroidale, entzündungshemmende Medikamente. Nicht-steroidale, entzündungshemmende Medikamente werden am häufigsten gegen Regelschmerzen verschrieben. Arzneimittel wie Ibuprofen und Diclofenac können dabei helfen, Ihre Schmerzen einzudämmen. Bei starken Schmerzen kann auch Codein verwendet werden.
Bitte beachten Sie, dass Menschen mit Asthma keine nicht-steroidalen, entzündungshemmenden Schmerzmittel einnehmen dürfen. Sollten Sie diese Mittel nicht vertragen, kommt für Sie eventuell eine kombinierte Antibabypille in Betracht. Durch die Pille wird die Gebärmutterschleimhaut dünner, so dass die Kontraktionen weniger schmerzvoll sind.
Auch ein warmes Bad, eine warme Dusche oder eine Wärmflasche auf dem Bauch kann dabei helfen, den Schmerz zu lindern. Manche Frauen berichten auch, dass Bewegung wie Gehen oder Schwimmen die Schmerzen vermindert.