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Fitness_Trends_2015

3 Fitnesstrends von 2015

Der Sommer ist endlich da und somit auch die Zeit der luftigen Kleidung. Passt die Badehose / der Bikini noch? Vor allem das Bauchfett ist ein ungewünschtes „Accessoire“. Neben der Optik ist Bauchfett ein Gesundheitsproblem. Das aktive Fett kann den Körper zusätzlich belasten. Eine (möglicherweise) Umstellung der Lebensweise, gesunde und ausgewogene Ernährung und viel Bewegung sind hilfreich beim Abnehmen. Als Unterstützung können auch Diätpillen eingesetzt werden. Diese ersetzen jedoch keinesfalls eine gesunde Ernährung oder die notwendige Bewegung.
Es gibt immer mehr Fitness-Programme und Trainingsmethoden, also Auswahl genug. Hier stellen wir Ihnen 3 Fitnessmethoden vor, die in relativ kurzer Zeit relativ viel Anklang fanden.

Freeletics

Trainen als “Free Athlete”? Freeletics scheint inzwischen der Trend von 2015 zu sein und die mehr als 4 Millionen starke weltweite Gemeinschaft wird immer grösser. Von drei jungen Männern im März 2013 in Deutschland gegründet (Mehmet Yilmaz, Andrej Matijczak und Joshua Cornelius), hat sich dieser Hype weltweit verbreitet, es gibt eine virtuelle Gemeinschaft, Facebook-Gruppen und auch Übungsgruppen in Parks und an anderen Plätzen.

Was ist das Geheimnis von Freeletics? Jeder kann mitmachen, alles was man braucht, ist ein Smartphone, um die App zu downloaden. Nach dem Downloaden kann man sofort beginnen. Zur Auswahl stehen mehr als 700 gratis Übungen, von einfachen Liegestützen bis hin zu kompletten work outs. Es werden außer einer Klimmstange keine zusätzlichen Geräte benötigt und man kann immer und überall trainen – drinnen wie draußen. Via Videoclips werden alle Übungen deutlich erklärt und vorgemacht und können auch in Zeitlupe abgespielt werden. Für jede absolvierte Übung gibt es Punkte und die persönliche (Best-)Zeit wird auch angezeigt.

Der Coach ist eigentlich ein individueller Trainingsplan, erstellt anhand der Information über Trainingserfahrung, Kondition, Größe, Gewicht und welche Art des Trainings (Fokus) gewünscht wird. Der Trainingsplan wird per Woche angepasst und neu berechnet, jeweils basierend auf den Ergebnissen der abgeschlossenen Woche. Eine strikte Einhaltung des Planes ist Grundvoraussetzung – „no excuses“ ist eines der Axiome.Je nach Fitheit und Resultaten werden neue Übungen freigeschaltet. Dadurch bleibt das Training abwechslungsreich. Ein sogenannter Ernährungsguide ergänzt das Programm.

Alle Trainingseinheiten sind nach Gottheiten benannt, klar, man / frau will ja auch einen göttlichen Körper. Dafür wird man bis zum äußersten getrieben – und dann noch ein bisschen weiter… Durchhalten helfen hierbei die Clap Claps aus der Gemeinschaft, motivierende Berichte und der Vergleich mit anderen „Leidensgenossen“. Freeletics ist harte Arbeit, aber zeigt Wirkung und durch den Kontakt mit anderen, virtuell oder in einer echten Gruppe, gibt man weniger schnell auf als im Einzeltraining – und die Ergebnisse können sich sehen lassen.

CrossFit

Eine andere High Intensity Trainingsmethode ist CrossFit. In den USA über mehrere Jahrzehnte entwickelt von Greg Glassman, ist CrossFit aus der Fitness-Szene nicht mehr wegzudenken. Selbst Profi-Sportler trainen nach dem CrossFit Prinzip. Auch hier ist die „Community“ sehr wichtig, der Kontakt und die gegenseitige Unterstützung. Es gibt inzwischen CrossFit „the company“, die weltweit Training Seminare organisiert, es gibt weltweit akkreditierte Trainer, zertifizierte Fitness Studios, CrossFit für Kinder und Jugendliche, diverse Websites, eine Zeitschrift und die CrossFit Spiele, wo die fitteste Frau und der fitteste Mann der Welt gekürt werden.
Alles begann 2003 mit einem Blog mit täglichen Übungen und einem Fitness Studio in Santa Cruz, Kalifornien. Jeder mit einem Internet Zugang konnte mitmachen. So wurde die Anzahl der CrossFit Anhänger immer grösser und Glassmans Formel CVFM @ HI + Communal Environment = Health wurde vielfach ausprobiert und bestätigt. Glassman nennt CrossFit dann auch „evidence-based (= belegt / nachgewiesene) Fitness“.

CVFM steht für constantly varied functional movements, übersetzt etwa „ständig variierende funktionelle Bewegungen, ausgeführt mit hoher Intensität in einem gemeinschaftlichen Umfeld führen zu Gesundheit (und Fitness)“.

Die sogenannten natürlichen und funktionellen Bewegungen sind Bewegungen, die in unserem Tagesablauf vorkommen und als Kraftübung ins Trainingsprogramm integriert werden. Ein Beispiel ist die Kniebeuge, die im täglichen Leben zum Einsatz kommen, wenn wir z.B. etwas aufheben wollen. Wie bei Freeletics werden diese funktionellen Übungen je nach Fitheitsgrad intensiviert und dadurch zum Krafttraining.

CrossFit ist nicht nur trainen und fit werden, sondern nennt sich ein ganzheitliches Trainingsprogramm und ein Lernprogramm in Bewegung, Fitness, Ernährung und Gemeinschaft. Nicht nur professionelle und Hobby-Athlethen können mit der CrossFit Methode trainen, auch ältere Menschen und Traingsanfänger. Laut CrossFit unterscheidet sich lediglich die Intensität der Übungen voneinander, nicht jedoch die Art der Bewegung an sich. CrossFit Trainings finden im Allgemeinen in Gruppen in einem der über 4.500 Studios unter Anleitung eines zertifizierten Trainers statt.

HIIT

Eine dritte intensive Trainingsmethode, die ausdrücklich angibt, gut für die Fettverbrennung zu sein, ist HIIT, High Intensity Interval Training. Obwohl die Ursachen für Übergewicht vielfältig sind, scheint diese Methode gut zu wirken.

Die Besonderheit hierbei ist, dass man, wie der Name sagt, in Intervallen traint, die Trainingseinheiten kurz sind und man lediglich 1-2 x pro Woche 10-20 Minuten trainiert, abgesehen von Aufwärmen und Abkühlen. Selbst erfahrene Fitness Sportler trainieren höchstens jeden zweiten Tag.
Die High Intensity Intervall Methode verbessert darüber hinaus den Muskelaufbau und die Kondition, wie die anderen Intensiv Trainingsmethoden auch, nur schneller.

Intervalltraining (IT) gibt es schon lange; es bedeutet nichts anderes, als dass man zwischen den Trainingseinheiten Pausen macht. Dies ist auch die einzige Gemeinsamkeit – der Unterschied besteht im HI – High Intensity. Man gibt für eine kurze Periode alles, powert sich total aus und geht über in eine langsamere Gangart, die Regenerationsphase. Das Ganze ein paarmal hintereinander.
Welche Art der Bewegung Sie wählen, ist Ihnen überlassen. Es können verschiedene kardiovaskuläre Sportarten sein, wie z.B. joggen, fahrradfahren oder spinning. Diese sprechen verschiedene Muskelgruppen an. Wichtig ist, dass Sie sich verausgaben und dann wieder zurückschalten. Falls Sie ohne Maschinen trainen wollen, können auch Gewichte eingesetzt werden oder – wie bei den anderen zwei Methoden, Liegestützen, Hocken oder auch die bei Freeletics viel vorkommenden Burpees. Wichtig ist, für genügend Widerstand und Intensität zu sorgen, so viele Muskelgruppen wie möglich zu bewegen (beugt frühzeitiger Muskelermüdung vor) und am besten nach jeder Ruhephase eine andere Übung zu machen.

Wie kann das ganze funktionieren? Das Geheimnis liegt im Stoffwechsel und dem sogenannten Nachbrenn-Effekt. Die Belastungsphase kurbelt den anaeroben Stoffwechsel an und der bleibt auch noch lange nach dem Training auf einem höheren Niveau als vorher. Für den Erfolg ist es jedoch sehr wichtig, dass die Regenerationsphase den Körper wirklich wieder „runterfährt“. Der Puls sollte normal sein und wenn Sie z.B. joggen, sollten Sie ohne Probleme wieder sprechen können. Erst dann macht es Sinn, die nächste Belastungsphase anzugehen und hat die HIIT Methode Effekt. Eine entsprechende fettarme Ernährung unterstützt den Erfolg. Die Methode wurde bereits in den 90-er Jahren unter anderem untersucht und beschrieben von Angelo Tremblay, Jean-Aime Simoneau, und Claude Bouchard. („Impact of exercise intensity on body fatness and skeletal muscle metabolism“).

Zum Schluss noch eine Bemerkung: für alle Trainingsmethoden gilt: langsam aufbauen und regelmäßig trainieren. Wenn Sie gesundheitliche Probleme haben, vor allem Herz und Kreislauf betreffend, sprechen Sie auf jeden Fall erst mit Ihrem Arzt. Das Schöne ist: Für jeden gibt es eine Trainingsmethode, die zu ihm / ihr passt. No excuses.

In diesem Sinne, einen schönen, gesunden und fitten Sommer!

Herzlichst,
Ihr Medix24 Team

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